Konzentration lernen

Smarte Wege zum konzentrierten Schüler

Warum fällt es Kindern und Jugendlichen schwerer, sich auf das Lernen zu konzentrieren, als den meisten Erwachsenen? Darauf gibt es zwei einfache Antworten:

Für die meisten Schüler hat die augenblickliche Lust Vorrang vor der zukünftigen Lust. Sie wollen ihre Zeit nicht mit der Vorbereitung auf ihr Leben verbringen. Sie wollen jetzt leben. Andere haben Angst, in der Schule zu versagen und entwickeln Lernblockaden. Im Menü gelangen Sie durch einen Klick auf die jeweiligen Bilder zu den Themen „Lust und Angst beim Lernen“ sowie „Lernblockaden“.

Sowohl für den Lusttyp als auch für den Angsttyp gilt: Sobald sie beim Lernen Unlust spüren, macht ihnen ihr Gehirn lustbetonte Angebote in Form von inneren und äußeren Ablenkungen. Folgen sie diesen, dann sagt man ihnen: „Nun konzentriere dich doch!“ Wer es ausprobiert hat, weiß, dass es so nicht funktioniert.

Konzentration ist nämlich keine Frage des Wollens, sondern des Könnens. Dieses Können kann jeder Schüler lernen. Es gehört zu den schwierigsten Aufgaben im Leben, aber auch zu den wenigen, von denen die Lebensqualität in besonderem Maße abhängt.

Schüler und Eltern sollten dabei nicht aus dem Auge verlieren, dass es etwas gibt, was viel bedeutender ist, als sich gut konzentrieren zu können: Freude an sich selbst und am Leben in all seinen Formen und Facetten! Es ist viel wichtiger, glücklich als erfolgreich zu sein, denn was hat der Erfolgsmensch vom Leben, wenn er unglücklich ist?

Manchmal ist man selbst in den Dingen nicht gut, die einem viel bedeuten und große Freude bereiten, und zwar deshalb, weil man sich zu schnell ablenken lässt. Dann ist es hilfreich, wenn man sein inneres Spiel von Konzentrations- und Ablenkungsimpulsen wahrnehmen und steuern kann. Und genau dieser Balanceakt bildet den Schwerpunkt dieser Website.